Thomas Edison hat Recht, die eigene Persönlichkeit bleibt ein Leben lang. Zu wissen, wer man selbst ist, ist dabei gar nicht so einfach. Und doch würden wir sagen, dass sich ein Blick hinter die eigenen Kulissen lohnt, denn nur wenn man die eigene Person kennt, kann man gut mit ihr umgehen und sie gut in Szene setzen. Lernen wir dabei auch noch etwas über andere und bringen unsere und fremde Persönlichkeiten in echten Kontakt, können tolle Gespräche, spannende Erkenntnisse und tiefe Freundschaften entstehen.
Hierfür empfehlen wir das Tool!
Die Gebrauchsanweisung für mich selbst (Download siehe unten) hilft Dir dabei, Deine Selbstwahrnehmung zu stärken, Konflikten vorzubeugen. Sie zeigt, warum Du in bestimmten Situationen reagierst wie Du reagierst, zeigt Verhaltensmuster auf und macht Bedürfnisse erkenn- und akzeptierbar. (Arbeits-) Beziehungen können achtsamer gestaltet und eine liebevolle Selbstfürsorge entwickelt werden, um die Zusammenarbeit im Team zu verbessern und Missverständnisse zu vermeiden. Letzteres gelingt vor allem dann, wenn sich die Teammitglieder trauen, sich den Kolleg:innen gegenüber zu öffnen.
So funktioniert es gut!
Wir haben Dir ein Tool (Verlinkung) erstellt, das Dich leiten kann. Wichtig dabei sind folgende Punkte:
Selbstbeobachtung
Nimm Dir Zeit, um über Dich nachzudenken. Was sind Deine typischen Verhaltensweisen, Macken oder Reaktionen im Arbeitsalltag?
Stärken und Schwächen
Notiere, was Dir an Dir selbst gefällt und was Du gerne verändern möchtest.
Bedürfnisse und Grenzen
Überlege, was Du im Arbeitsumfeld brauchst, um Dich wohlzufühlen und wo Deine Grenzen liegen.
Reflexion
Frage Dich, warum Du so handelst. Gibt es bestimmte Auslöser oder Muster bei Konflikten oder Stresssituationen?
Formulierung
Formuliere klar, was Du über Dich selbst weißt und was Dir im Umgang mit Kolleg:innen und Vorgesetzten wichtig ist.
Darauf musst Du achten!
Arbeitest Du alleine mit der Gebrauchsanweisung, reichen die fünf oben dargestellten Schritte schon aus, um Dich in die Selbstreflexion zu bringen. Du kannst die Reflexion dazu immer mal wieder wiederholen, Deine Gebrauchsanweisung so präzisieren und Dir immer klarer über Dich selbst werden. Idealerweise lässt Du nun die Punkte, die andere (z. B. Mitarbeitenden, Kolleg:innen etc.) über Dich wissen sollten in ein Erwartungsklärungsgespräch (vgl. :RESOULseed #13) einfließen oder sprichst anderweitig darüber, sodass Du berechenbarer für andere wirst.
Möchtest Du die Gebrauchsanweisung im Team nutzen, solltest Du nach den fünf dargestellten Schritten, die alle Teammitglieder individuell bearbeiten, Deine Mitarbeitenden in den Austausch zu ausgewählten Punkten bringen. In Kleingruppen können sich die Teammitglieder z. B. mit ihren Eigenarten vorstellen, Aspekte beschreiben, die sie selbst zum Schmunzeln bringen lässt oder einander dazu befragen, was die Gruppenmitglieder zu bestimmten Punkten aufgeschrieben haben. Ob Du dabei alle Kategorien aus der Gebrauchsanweisung nutzt, nur eine Seite herausgreifst oder ob Du es jeder / jedem einzelnen überlässt, die spannendsten 4-5 Kategorien zu nutzen, bleibt Dir und Deinem Zeitbudget für die Durchführung überlassen.
Das Ergebnis des Austauschs wird in jedem Fall viel Lachen, ein tieferes Kennenlernen, der Abbau von Berührungsängsten und das Erkennen von Gemeinsamkeiten sein. Im Alltag wirst Du merken, dass sich Deine Mitarbeitenden mit mehr Leichtigkeit begegnen können.
So unterstützen wir Dich
Du willst an Deiner Selbstwahrnehmung arbeiten oder das Kennenlernen und die Zusammenarbeit in Deinem Team fördern? Sprich uns gerne für ein Coaching oder eine Teamentwicklung an.