Unsere Haltung
Veränderung steuert man nicht, man ermöglicht sie
Organisationsentwicklung heißt für uns: Räume schaffen, in denen Menschen und Systeme lernen, sich selbst zu verändern. Sie trägt damit zur Resilienz bei, denn Organisationen, in denen Menschen gemeinschaftlich und wirksam agieren, nutzen ihr ganzes Potenzial, sind innovativ und schnell. Sie passen sich Veränderung und Beschleunigung flexibel an.
Dies gelingt nicht durch starre Programme, sondern durch mutiges Ausprobieren, ehrliches Feedback und kluge Strukturen. Momentum und Nachhaltigkeit der Veränderung entstehen, wenn Führung, Zusammenarbeit, Kultur und Strategie zusammenpassen und wenn die Menschen in einem System gehört und mitgenommen werden. Und genau da setzen wir an.
Wie wir arbeiten
Organisationsentwicklung ist kein Projekt, sondern ein iterativer Prozess
Unsere OE-Prozesse orientieren sich an einem kybernetischen System aus vier Schritten:
Orientierung und Klarheit schaffen
Die Basis jedes erfolgreichen OE-Prozesses ist ein gemeinsames Verständnis von Ziel und Auftrag des Veränderungsvorhabens. Klare Rollen, Verantwortlichkeiten und transparente Rahmenbedingungen bilden den Ausgangspunkt. Die Verantwortung bleibt bei der Kundenorganisation, meist vertreten durch ein interdisziplinär zusammengesetztes Change-Team. Unsere methodische Rahmung folgt Prinzipien der Soziokratie – etwa offener Wahl, Konsent-Entscheidungen und strukturierter Meetings.
Fokus setzen und entwickeln
Das Change-Team verankert das Vorhaben sinnvoll im System – durch das iterative Setzen und Priorisieren relevanter Themen, die Entwicklung eines Kommunikationskonzepts und Maßnahmen zur langfristigen Akzeptanz. Vertrauen wächst durch aktives Mitgestalten und sichtbare Wirkung.
Wirksam werden und experimentieren
Das Change-Team priorisiert Themen und Maßnahmen, delegiert Umsetzung und ist bei zentralen Interventionen aktiv beteiligt. So entsteht direkte Rückkopplung und echter Gestaltungsfreiraum für alle Beteiligten.
Ergebnisse sichern und lernen
Ergebnisse und Erfahrungen fließen kontinuierlich ins Change-Team zurück. Es steuert den Prozess nach, verteilt Prioritäten neu und sichert so nachhaltiges Lernen und Fortschritt.
Für nachhaltige Veränderung braucht es SOUL
Wir wollen, dass sich Arbeit wieder sinnstiftend anfühlt. Dass Menschen sich zeigen dürfen, Verantwortung übernehmen - und dass Organisationen dadurch stärker werden. Daher entwickeln wir Organisationen, in denen Menschlichkeit und Performance kein Widerspruch sind. Und dafür legen wir besonderen Wert auf sechs SOUL-Elemente. Dies sind Faktoren, die für gute Zusammenarbeit und nachhalte Veränderung aus unserer Sicht besonders relevant sind.

Verantwortung
"Geteilte Verantwortung führt zu gesteigerter Effektivität in Teams, kreativerer Problemlösung in Teams und höherer Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit."
Wang, Waldman, & Zhang, Journal of Applied Psychology, 2014
Verantwortung
… bedeutet, Menschen übernehmen Verantwortung für gemeinsame Ziele und stärken die Resilienz der Organisation.
Durch das hierarchieübergreifende Teilen von Verantwortung sind Organisationen besser in der Lage, auf Unvorhergesehenes und aktuelle Trends flexibel und ressourcenschonend zu reagieren. Wissen und Kompetenzen jedes Einzelnen – unabhängig von der Rolle in der Organisation – werden respektiert und genutzt, Entscheidungen dadurch schneller. qualitativ besser und tragfähiger; auch Fehler sind besser verkraftbar. Der Anspruch an gelebte geteilte Verantwortung ist jedoch hoch. Sie verlangt hohe individuelle Reife aller Beteiligten und Reife der Strukturen in der Organisation. Für die meisten Organisationen bedeutet geteilte Verantwortung einen Paradigmenwechsel. Die Verantwortung ist nicht mehr an einzelne Personen gebunden, sie ist jetzt in der Struktur (z.B. in Kreisen) und in Rollen (z.B. Kreisleitung/ -Moderation) verankert. Dazu braucht es Transparenz und Information über Wissen, Kompetenzen und Ressourcen jedes Einzelnen, zu strategischen Fragen und Arbeitsprozessen sowie eine hohe Reflexions- und Kommunikationsfähigkeit in der gesamten Organisation.
Kulturell muss klar sein: Jede:r handelt im Sinne des gemeinsamen Ziels, nicht des eigenen Status- und Machtausbaus.
Schau dich mal in deinem Team oder deiner Organisation um und stell dir die folgenden Fragen:
- Wie ist die unternehmerische Verantwortung in eurer Organisation verteilt?
Auf wie vielen Schultern liegen wesentliche Entscheidungen? - Wie gut und klar sind die Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse
abgegrenzt zwischen Personen/Teams/Bereichen? - Hast du als einzelne:r die Möglichkeiten und Informationen, um dich gut an
Entscheidungsprozessen zu beteiligen? - Inwieweit arbeiten Teams bereichsübergreifend zusammen, um Ziele zu erreichen?
Wie viel SOUL ist bereits spürbar und wo ist noch Luft nach oben?
Wie ihr eure Verantwortung verstärken könnt?
- Achtet in der Zusammenarbeit darauf, dass gegenseitige Erwartungen stets sauber geklärt sind.
- Setzt Prinzipien der Selbstorganisation für abgegrenzte Themen um. Das bedeutet, dass die Verantwortung für die Steuerung und Verteilung von Ressourcen zu einem Thema oder einem Projekt an das Team oder einzelne Personen übergeben wird.
- Probiert Elemente aus der Soziokratie aus, wie beispielsweise das Sprechen in Runden und die Konsententscheidung, so dass jeder Person im Team klar wird, dass die eigene Stimme zählt.
- Fördert situative, transformationale Führung und servant leadership sowie die Entwicklung individueller, reflektierter Führungsstile, die zu euren Führungskräften passen
- Reflektiert individuell und im Team eure (Selbst-) Wirksamkeit, z.B. mit dem Circle of Influence von S. Covey

Purpose
"Purpose ist keine Pose, Purpose ist ein Prozess."
Andreas Baetzgen & Hans Rusinek, Brand Purpose, 2022
Purpose
… ist eine geteilte Absicht, die Orientierung und Motivation schafft.
Bei der Arbeit das Gefühl zu empfinden, etwas Sinnvolles zu tun, ist wichtig für die Motivation, langfristige Zufriedenheit und Gesundheit von Menschen. Wir verbringen einen Großteil unserer Lebenszeit mit Arbeiten - da hilft es, wenn man die Frage nach dem „Wofür tue ich das?“ gut beantworten kann, und wenn man sich gemeinsam darauf besinnt.
Dies gibt Menschen und Gruppen einer Organisation Halt und Orientierung, wie ein Leitstern am Horizont. Zudem fördert es die Identifikation mit einer Organisation, die über die reine Transaktion „Arbeitszeit für Geld“ hinausgehen kann und auch für Menschen von außen attraktiv ist, z.B. Kund:innen oder Bewerber:innen.
Purpose in der Arbeit darf nicht verstanden werden als der – uneinlösbare? – Anspruch und Druck, stets das zu tun, was ultimativ richtig ist. Es geht mehr darum, eine Idee zu haben, was ich mit der eigenen Arbeitskraft Nutzbringendes beitrage in einer zunehmend kleinteiligeren und komplexen Arbeitswelt. Was mein Anteil am großen Ganzen ist, was wir hier als Team und Organisation bewirken und herstellen. Welche Wirkung erzeuge ich persönlich in meinem Umfeld, in meinem Team, für die anderen Menschen?
Schau dich mal in deinem Team oder deiner Organisation um und stell dir die folgenden Fragen:
- Wofür tut ihr, was ihr tut? Was ermöglichen eure (Dienst-)Leistungen?
- Tauscht ihr euch zu euren individuellen Werten und Beweggründen des Handelns aus?
- Wann hat sich ein Arbeitstag für dich gelohnt?
- Habt Ihr ein gemeinsames Verständnis davon, was der Purpose Eurer Organisation ist? Wenn ja, ist er allen bekannt? Wie gut kannst du / können sich andere damit identifizieren?
- Kennt jedes Team innerhalb der Organisation den eigenen Beitrag zum größeren Ganzen?
Wie viel SOUL ist bereits spürbar und wo ist noch Luft nach oben?
Wie ihr euren Purpose verstärken könnt?
- Entwickelt gemeinsam einen Purpose für euer Team und die gesamte Organisation, falls es diesen noch nicht gibt.
- Richtet euer Tun an eurem Purpose aus und geht in regelmäßige Check-Ups hierzu (als feste Prozess- und Besprechungsbestandteile).
- Definiert Rollen und Befugnisse klar und ermöglicht damit Selbständigkeit; schafft Möglichkeiten für Menschen, in Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden.
- Lebt einen Führungsstil vor, der Eigenverantwortung unterstützt und stets das große Ganze im Blick behält (anstatt durch undifferenzierte kleinteilige Kontrolle Menschen unselbständig zu machen).
- Schafft über alle Ebenen Formate zum echten Austausch und Kontakt, nicht nur zum Informationsfluss in eine Richtung.

Vertrauen
"Wo es Vertrauen gibt, gibt es mehr Möglichkeiten des Erlebens und Handelns, weil Vertrauen die soziale Komplexität wirksam reduziert."
Niklas Luhmann, Vertrauen, 2014
Vertrauen
… ist die Basis für gelingende Zusammenarbeit und macht Arbeit wirksamer und effizienter.
In einer beseelten Organisation vertrauen die Menschen einander: dass sie an einem Strang ziehen, achtsam miteinander umgehen und an den richtigen Zielen arbeiten. Die Basis dafür sind vor allem gute, transparente Prozesse, denn diese beeinflussen positiv das Verhalten von Menschen. So entsteht bei allen die Gewissheit, dass ihre Beiträge von „der Organisation“ angemessen honoriert, und sie für ihre Arbeit geschätzt werden. Vertrauen entsteht – zwischenmenschlich – aus dem persönlichen Verhalten jeder/jedes einzelnen, aus gegenseitigem Wohlwollen, aus echtem Interesse am Gegenüber, aus dem Gefühl, sich zeigen zu können und dabei nicht bewertet zu werden. In Organisationen prägen die Führungskräfte und ihre Entscheidungen sowie strukturelle Voraussetzungen, wie sehr „der Organisation“ vertraut werden kann.
Wenn Vertrauen existiert, werden Arbeitsabläufe und Entscheidungen beschleunigt, weil vieles nicht mehr hinterfragt oder bis ins letzte Detail abgesichert werden muss. So sind Organisationen mit einer Vertrauenskultur effektiver und effizienter. Vertrauen bedeutet nicht, alles hinzunehmen oder nicht zu hinterfragen. Im Gegenteil: um Vertrauen langfristig zu sichern, müssen Kritik und Widerspruch möglich sein und im Team / in der Organisation dazu ermutigt werden.
Schau dich mal in deinem Team oder deiner Organisation um und stell dir die folgenden Fragen:
- Haben alle das Gefühl, fair behandelt zu werden?
- Wie gut gelingt es dir, Entscheidungen den anderen zu überlassen?
- Wie gut seid ihr in echtem Kontakt, hört euch zu und tauscht euch aus?
- Wie leicht fällt es dir, über deine Versäumnisse oder Fehler zu sprechen?
- Wie transparent sind Entscheidungen, Hintergründe, Zahlen, Finanzen, Ziele, Prozesse? Wie wird mit unpopulären oder schmerzhaften Entscheidungen umgegangen? Wie wird mit Fehlern umgegangen?
Wie viel SOUL ist bereits spürbar und wo ist noch Luft nach oben?
Wie ihr euer Vertrauen verstärken könnt?
- Schafft die Voraussetzungen dafür, dass Vertrauen förderndes und empathisches Verhalten möglich wird, bspw. durch transparente Entscheidungsprozesse und fest verankerte Mitsprache oder besser Mitgestaltung.
- Lebt klare Führungsprinzipien und gemeinsame Regeln der Zusammenarbeit vor, die von allen Hierarchie-Ebenen gelebt und eingefordert werden.
- Etabliert Feedbackprozesse, die weniger auf Messbarkeit und Vergleichbarkeit, sondern auf individuelles Wachstum, Ehrlichkeit und Wohlwollen abzielen.
- Schafft eine fehlerfreundliche, lern- und lösungsorientierte Kultur, z.B. durch regelmäßige Check-Outs mit der Frage, „was hätten wir in diesem Meeting besser machen können“.

Freiraum
"Ein positiver Effekt von wahrgenommener Autonomie auf Produk-tivität und Wohlbe-finden lässt sich sogar neurologisch nachweisen."
Johannsen & Zak, Frontiers in Psychology, 2020
Freiraum
… in der Arbeitsgestaltung ermöglicht Innovation und Motivation.
Freiraum bezieht sich zum einen darauf, wie Menschen ihre Arbeit tun: Um in ihre Kraft zu kommen, müssen Menschen selbständig Entscheidungen treffen können, Methoden und Schwerpunkte selbständig setzen und eine eigene Richtung entlang der eigenen Stärken verfolgen dürfen. Sich ausprobieren, lernen, Fehler machen. So werden ganz neue Felder erschlossen und neue Lösungen für alte Probleme möglich. Freiraum bedeutet aber auch, Arbeit im größeren Zusammenhang des eigenen Lebens zu gestalten – d.h. wo, wann und unter welchen Bedingungen sie stattfindet, wie intensiv und wie lange. So entsteht langfristig Energie, die sich wiederum positiv auf die Produktivität auch in der Arbeit auswirkt.
Freiraum in diesem Sinne ist kein Erlauber für rücksichtslosen Egoismus – sondern definiert sich stets in Abstimmung mit Team- und Organisationsmitgliedern im Rahmen von gemeinsamen Zielen und vereinbarten Strukturen, klarer Führung und Regeln. Ein solches Experimentieren mit dem Ausmaß – und entsprechendes Justieren von individuellen und kollektiven Freiheitsgraden – sind für uns wichtige Aspekte der Team- und Organisationsentwicklung.
Schau dich mal in deinem Team oder deiner Organisation um und stell dir die folgenden Fragen:
- Wie viel Einfluss könnt ihr auf das WIE und Entscheidungen in eurer Arbeitsorganisation nehmen?
- Wie viel Unterstützung verspürst du, Dinge ausprobieren und auch mal Fehler machen zu dürfen?
- Wie viel Freiheit gibt es in der Gestaltung eurer organisationalen Strukturen und Prozesse, eurer Arbeitszeiten und -orte?
- Werden Entscheidungen dort getroffen, wo das meiste Wissen dazu liegt, von den Menschen, die es betrifft?
Wie viel SOUL ist bereits spürbar und wo ist noch Luft nach oben?
Wie ihr euren Freiraum verstärken könnt?
- Schafft im Team psychologische Sicherheit und Empowerment – um Gestaltungsspielräume eröffnen und nutzen zu können, ohne Angst vor Fehlern haben zu müssen.
- Ermöglicht Selbstorganisation: gebt die volle Verantwortung für die Steuerung und Verteilung bei abgegrenzten Themen in die Teams.
- Reflektiert im Team zu Rahmen und Freiheitsgraden, und wie sie genutzt werden wollen.
- Sorgt in euren Rollen und an den Schnittstellen für gut geklärte Erwartungen und Verantwortlichkeiten, in deren Rahmen frei entschieden und gut gehandelt werden kann.

Entfaltung
"Die einzige nachhal-tige Quelle des Wettbewerbsvorteils ist die Fähigkeit einer Organisation, schneller als die Konkurrenz zu lernen und sich zu verändern."
Peter Senge, The fifth discipline, 1994
Entfaltung
… ist gegeben, wenn Menschen sich entwickeln können und aus Energie Wirksamkeit wird.
Entfaltung in Organisationen bedeutet für uns, dass Menschen mit ihren Fähigkeiten da arbeiten, wo sie aufblühen und wirksam werden können – mit dem Potenzial, zum stärksten Ausdruck ihrer selbst zu werden. Dazu gehört, mit den individuellen Fähigkeiten an der richtigen Stelle zu sein, und dass es darüber hinaus Möglichkeiten gibt, neues zu entdecken, sich anzueignen und nutzbar zu machen. Die richtige “Stelle” ist dabei oft keine feste Position mehr. Vielmehr schaffen Organisationen mit SOUL Räume für den Einsatz bestimmter fachlicher und menschlicher Fähigkeiten, in Form von flexiblen Rollen und Kreisen. Dadurch entwickeln sich natürliche, flexible Hierarchien, basierend auf der Anerkennung individueller Kompetenzen, unabhängig von Positionen oder Stellenbeschreibungen.
Ausprobieren und Neues lernen findet in der täglichen Arbeit statt, wird aber auch durch entsprechende Angebote der Organisation ermöglicht und gefördert, etwa zum Wissensaustausch oder zu individueller und gemeinsamer Weiterbildung. Dies betrifft fachliche, inhaltliche und methodische Kompetenzen genauso wie menschliche Fähigkeiten, wie z.B. Kommunikation, Reflexionsbereitschaft, und Motivation.
Schau dich mal in deinem Team oder deiner Organisation um und stell dir die folgenden Fragen:
- Wie sehr kannst du dich aktuell mit deiner Kraft einbringen? Gibt es bei euch wohlwollenden Raum, um sich auszuprobieren und an neue Herausforderungen, z.B. in neuen Rollen, heranzutasten?
- Welchen Stellenwert haben individuelle und gemeinsame Weiterbildung bei euch? Nehmt ihr euch bewusst Zeit (und Geld) dafür?
- Wie leicht ist es bei euch, ein persönliches Coaching in Anspruch zu nehmen?
- Gibt es Formate, in denen die Ideen jeder/ jedes Einzelnen gesehen und gewürdigt werden und in denen neue Ideen eingebracht werden können?
Wie viel SOUL ist bereits spürbar und wo ist noch Luft nach oben?
Wie ihr eure Entfaltung verstärken könnt?
- Schafft Formate für regelmäßigen internen Wissenstransfer / -austausch, um voneinander zu lernen.
- Macht es möglich, dass Menschen in „andere Bereiche“ reinschnuppern und hospitieren können, um die eigenen Fähigkeiten in einem anderen Kontext weiterzuentwickeln.
- Baut das Thema Weiterbildung als festen Bestandteil in Team- Aktivitäten ein, „gönnt Euch“ interessante Inputs oder kurze Trainings mit internen oder externen Experten
- Ermöglicht individuelle Weiterbildung, durch Bereitstellung finanzieller Mittel und durch Freistellung von Arbeit

Echtsein
"Enorme Energie wird freigesetzt, wenn wir endlich unsere Masken fallenlassen und wagen, ganz wir selbst zu sein."
Frederic Laloux, Reinventing Organizations, 2016
Echtsein
… bedeutet, wir können uns zeigen, wie wir sind, und streben nach der besten Version von uns selbst – für kollektive Energie.
Wir sind echt, wenn wir uns zeigen können, wie wir sind - in gutem Kontakt zu uns selbst und zu den Menschen um uns herum.
Wir brauchen keine Maske, die erwünschtes Verhalten darstellt, sondern wir stehen auf eine reflektierte Art und Weise zu unseren Werten und Ideen, und handeln danach. Gleichzeitig sind wir tolerant, wertschätzend und einfühlsam; wir haben Mut für gegenseitiges Vertrauen und Wohlwollen. Dadurch sind wir offen und bereit, uns (auch) selbst in Frage zu stellen. Wir haben keine Scheu vor konstruktiven, klaren Worten miteinander, im Sinne des besten Ergebnisses. Organisationen und Teams etablieren dazu Abläufe und Rituale, die zum EchtSein einladen und die entstehende kollektive Energie sinnvoll nutzen.
EchtSein ist die Grundlage dafür, sich weiterzuentwickeln, um eine immer bessere Version von sich selbst zu werden und gemeinsam zu reifen. Wir können Sorgen einbringen, Spannungen gemeinsam halten und Reibung produktiv nutzen. Eine offene, diverse und tolerante Kultur voll psychologischer Sicherheit wird möglich; durch die Selbstintegration steigt die mentale Gesundheit. Als Team sind wir voll in unserer Kraft, um Fortschritt, Innovation und Entwicklung entstehen zu lassen. So können Menschen, die echt sind, auf organisationaler und gesellschaftlicher Ebene nachhaltig wirksam werden: Weil sie sich trauen, Dinge anzusprechen und zu hinterfragen, herausfordernde Themen anzunehmen und im Sinne des gemeinsamen Ziels zu bearbeiten. Es entstehen Möglichkeitsräume für neue Ansätze und Denkweisen.
Schau dich mal in deinem Team oder deiner Organisation um und stell dir die folgenden Fragen:
- Ist eure Art, miteinander umzugehen, von Wohlwollen, Wertschätzung und kritischer Selbstreflexion geprägt?
- Gebt ihr euch hierarchieübergeifend Rückmeldungen und Feedback – ehrlich in der Sache, wertschätzend als Mensch?
- Sagt ihr und eure Kolleg:innen und Vorgesetzten das, was opportun ist oder das, was ihr denkt – auch wenn es unbequem ist?
- Gehört es bei euch zur Normalität, Sorgen oder eigene Fehler mutig mitzuteilen?
- Bist Du gut mit dir selbst in Kontakt und reflektierst dich und dein Wirken?
Wie viel SOUL ist bereits spürbar und wo ist noch Luft nach oben?
Wie ihr euer Echtsein verstärken könnt?
- Etabliert Strukturen und Abläufe, die erlauben, dass ihr euch mit allen Facetten der Erfahrungen und Kompetenzen einbringen könnt, z.B. rollenbasiertes Arbeiten
- Nutzt Formate, in denen ihr euch als Menschen zeigen könnt, z.B. Check-in-Runden und Team-Events, und bringt diese zum Leben
- Nutzt kreative Elemente, in denen alle eure Gedanken Beitrag zur Problemlösung sein können, z.B. Thinking Environment
- Geht in gute und konstruktive Auseinandersetzung mit euch selbst und den anderen - was braucht ihr, was brauchen die anderen?
- Seid Vorbild - insbesondere als Führungskräfte - indem ihr euch reflektiert und im Kontakt mit euch selbst und anderen seid, um in eurer Rolle wirksamer zu werden – und damit ein Umfeld von psychologischer Sicherheit zu schaffen
Die Ziele einer Organisationsentwicklung können vielseitig sein
Die Anlässe und Ziele von Organisationsentwicklungen sind so vielseitig wie die Menschen, die in Organisationen arbeiten. Und da die Prozesse komplex sind, beschreiben wir hier einige exemplarisch etwas ausführlicher:
- Soziokratie und Selbstorganisation - In einer komplexen und beschleunigten Welt wird zentralisierte Planung und Steuerung mehr und mehr zur Illusion. Wir helfen, mehr Selbstorganisation zu etablieren und damit Verantwortlichkeit dahin zu geben, wo sie benötigt wird und wirksam werden kann. So wird die operative Problemlösung und Gestaltung inhaltlich besser und deutlich anpassungsfähiger.
Wir arbeiten selbst soziokratisch und sind darin ausgebildet, euch auf dem Weg zur Soziokratie zu begleiten, oder aber nur einzelne Funktionsweisen der Soziokratie sinnvoll ins bestehende Ganze zu integrieren und sie auf das bestehende „Betriebssystem“ eurer Organisation anzupassen. Ein Mehr an Verantwortungsübernahme und Gemeinschaftlichkeit ist meist die Folge.
- Strukturen, Rollen, Prozesse – Wir beobachten, dass Strukturen und Rollen häufig um die bestehenden Personen oder Abteilungen herum gebaut werden und dabei nicht immer die höchste Wirksamkeit der Organisation im Vordergrund steht.
Wir helfen dabei, Aufgaben zu sinnvollen Rollen zu bündeln, effiziente Schnittstellen zu gestalten und klar definierte Domänen (Handlungsspielräume) von Teams und Rollen zu vereinbaren.
Die Struktur der Organisation sollte die Kernprozesse unterstützen. ‘Form follows function’ könnte man sagen. Dies ist nicht zuletzt wichtig, um die Wirtschaftlichkeit einer Organisation zu erhalten bzw. zu erhöhen und auf geänderte Marktlagen zu reagieren.
- Kultur- und Wertearbeit – Was ist die DNA der Menschen in Deinem Unternehmen? Welche Werte oder Umgangsformen haben euch geprägt und sind auch jetzt an vielen Stellen spür- und sichtbar? Gibt es eine Art zu denken, handeln und sprechen, die ganz typisch für euch als Organisation(seinheit) ist?
Es ist ein sehr lohnender Prozess, sich über die Kultur und Werte der Menschen in der gesamten Organisation Gedanken zu machen und sich vor Augen zu führen, was alle eint. Das schafft Identität und unterstützt den Umgang miteinander in einer Art, die auch der Erfüllung des Purposes zuträglich ist. Gerade als Führungskraft ist zudem alles, was man tut oder unterlässt und alles, was man sagt oder eben nicht sagt, kulturprägend.
Egal ob ihr zum Mittelstand gehört, eine NGO oder ein Konzern seid, wir unterstützen euch in eurer Entwicklung. Dabei ist jeder OE-Prozess anders. Lass uns darüber sprechen, was Dich und Deine Organisation bewegt und wie wir Dir helfen können.
Mit wem wir schon Organisationen weiterentwickeln durften

Die Trainer:innen von subject:RESOUL machen ihrem Namen alle Ehre, in dem sie viel „soul" in die Zusammenarbeit stecken und authentisch das leben und geben, was der Purpose ihrer Organisation ist. Absolut bemerkenswert waren die Professionalität und Verlässlichkeit in der Planung, Organisation und Umsetzung von Inhalten und Kommunikation unseres Programms - sowohl in Präsenz als auch im virtuellen Setting.
Danke vielmals für euer Wirken bei VAUDE.
Miriam Schilling
Bereichsleiterin Personal
VAUDE Sport GmbH & Co. KG

Durch die Unterstützung von subject:RESOUL konnten wir die Kommunikation innerhalb der Geschäftsstelle erheblich verbessern sowie Klarheit bei Arbeitsabläufen und Prozessen schaffen.
Emily Büning
Politische Geschäftsführerin
Bündnis 90 DIE GRÜNEN

subject:RESOUL hat uns dazu befähigt, den Organisationsentwicklungsprozess nach kurzer Zeit eigenständig durchzuführen. Sie haben uns an allen entscheidenden Punkten im Prozess, mit ihrer Expertise, hervorragend beraten.
Frederic Carpenter
Organisatorischer Geschäftsführer der Bundesgeschäftsstelle
Bündnis 90 DIE GRÜNEN

Um sinnstiftende und funktionale Strukturen zu etablieren, ist es unerlässlich zu verstehen, wie Organisationen sich verhalten. Dieses Wissen haben subject:RESOUL und Dark Horse uns praxisnah, geduldig und mit viel Humor und Freude vermittelt. Davon haben wir nicht nur während der konkreten Zusammenarbeit profitiert, sondern können dieses Verständnis auch für alle Folgemaßnahmen und neue Projekte im Bereich Organisationsentwicklung nutzen.
Das Einlassen auf unsere Werte und unsere Kultur, die Offenheit für Kritik und nicht zuletzt der große Erfahrungsschatz und die Professionalität haben dazu geführt, dass wir wirklich individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für unsere Probleme finden konnten.
(Im Podcast “Kollektive Führung im Gespräch” erzählt Katrin von der Veränderung bei Tomorrow - Hört rein!)
Kathrin Schwerdtner
Head of People & Culture
Tomorrow GmbH

Den schmerzlichen Abschied von mindestens 10 Jahre bestehenden Teams und alten Rollenmustern sowie die Öffnung hin zu einer neuen, vernetzten und aktiven Gemeinschaft haben wir mit Hilfe von subject:RESOUL gut gemeistert. Ewa Hüls-Kubisa und Johannes Sattler haben uns wertvolle Techniken des Miteinander gelehrt, wirkungsvoll den Spiegel vorgehalten und geduldig auf unbekanntes Terrain gelockt. Jetzt spüren wir die Erfolge und wissen, wir können noch viel mehr.
Cornelia Sels
Abteilungsleiterin KR2
Berlin Hyp AG

Wir haben die Zusammenarbeit mit subject:RESOUL als eine enorme Unterstützung und Bereicherung in Zeiten des Wandels und schnellen Wachstums unserer Organisation erfahren. Die Berater*innen haben sich viel Zeit genommen, die Organisations- und Teamstruktur sowie Kultur kennenzulernen, um auf jener Basis gemeinsam mit uns Lösungsstrategien zu entwickeln, wie wir den vielseitigen Herausforderungen begegnen können.
Besonders durch eines auf unsere Bedarfe und Ressourcen angepasstes Beratungsangebot hatten wir die Möglichkeit, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Die freundliche Begleitung und offene Kommunikation der Berater*innen hat uns und das Team darin bestärkt, die Implementierung des neuen Organisationssystems zu wagen. Durch die professionelle Moderation hatten wir außerdem die Möglichkeit, Strukturkonflikte und Unsicherheiten offen anzusprechen und zu lösen.
Schon jetzt zeigen sich mit unserer neuen Kreisstruktur Erleichterungen und vor allem mehr Klarheit in unserer Arbeits- und Verantwortungsteilung. Wir freuen uns auf die weitere Transformationsarbeit mit und in der Soziokratie und die wertvolle Zusammenarbeit mit subject:RESOUL. In diesem Sinne, herzlichen Dank!
Jakob Filzen
Vorstand
Start with a Friend e.V.
Wir erleben die Zusammenarbeit mit subject:RESOUL als echte Bereicherung und die langjährige Zusammenarbeit spricht für sich. Insbesondere im Bereich der Führungskräfteentwicklung finden Austausch und Zusammenarbeit auf Augenhöhe statt, so dass auch bestehende Formate flexibel auf Veränderungen und neue Impulse angepasst sowie passgenau umgesetzt werden.
Vielen Dank für die ausgesprochen erfolgreiche Zusammenarbeit – Professionalität mit einer „wohldosierten Prise“ Humor, so gelingt Entwicklung von Menschen. Dies wird uns auch anhand „erlebbarer Veränderungen“ aus den Fachbereichen bestätigt.
Annemarie Kiefer
HR Manager Corporate HR Development
Claas KGaA

subject:RESOUL ist eine Beratung, die es versteht den Bedürfnissen und der Sprache des Kunden entsprechend maßgeschneiderte Konzepte zu erstellen und in einer sehr
direkten und erfrischenden Art umzusetzen. Die Berater haben die Kompetenz, sich auf die sehr unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse einer großen Organisation einzustellen und vermitteln Inhalte authentisch mit einem großen Fundus an bildhaften und strukturellen Methoden und Techniken.
Besonders im Bereich der kulturellen Werte wurde bei der Buderus Edelstahl ein realistisches Konzept erarbeitet. Bei der Umsetzung wurde mit viel Fingerspitzengefühl und sehr guten, praktikablen Methoden, wie das Kalibrierungskonzept zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, ein für die Organisation verständliches und erlernbares Werkzeug geschaffen, das nun fixer Bestandteil unserer Führungsarbeit sein wird.
Besonders hervorheben möchte ich auch die professionelle Rückmeldung an uns, den Auftraggeber, welche Rahmenbedingungen und konsequente Haltungen für den Erfolg eines solchen Kulturwandel-Projektes notwendig sind. Die Flexibilität in der Programmgestal-tung hat es uns ermöglicht ohne große Aufwendungen in der Aufrechterhaltung eines Konti-Betriebes eine breite Masse an Personen an diesem Programm teilnehmen zu lassen.
Michael Walter
Geschäftsführer
Buderus Edelstahl GmbH

Die Zusammenarbeit mit subject:RESOUL hat entscheidend dazu beigetragen, die Gesundheit des Teams zu sichern, und hat das Verständnis jeder Führungskraft für die eigenen Stärken und Verbesserungsbereiche ausgebaut, da wir bis 2021 weiterhin in einer virtuellen Umgebung arbeiten werden. Anfangs war es schwierig, sich Zeit für die Reflexion zu nehmen, da wir so viele konkurrierende Prioritäten, Produkteinführungen und Marktereignisse haben, die unseren Arbeitsalltag beeinflussen. Aber die Zeit, die wir uns genommen haben, um unsere Kultur, unsere unausgesprochenen und ausgesprochenen Regeln der Zusammenarbeit zu untersuchen und die Lücken zu identifizieren, die wir schließen wollten, war es absolut wert.
Die Rückmeldungen, die wir erhalten haben, waren überwältigend positiv. Einzelne Mitarbeitende haben mir persönlich gesagt, dass sie das Gefühl haben, dass ihre Stimme gehört wird, und dass sie erkennen, dass sie als Führungsteam unsere oberste Priorität sind.
Ich kann nur empfehlen, mit subject:RESOUL zusammenzuarbeiten, um Wege zu finden, die Herausforderungen zu meistern, mit denen Sie in Ihrem Team oder in Ihrer Organisation konfrontiert sind. Die Ideen, mit denen wir anfingen, haben sich dank der Expertise völlig verändert, und dafür bin ich ihnen sehr dankbar.
Monica Perez Darcq
Senior Marketing Director Breast Cancer
Genentech

Die Zusammenarbeit mit subject:RESOUL war sehr wertvoll für Babbel. Wir hatten 4 vollgepackte Feedback-Sessions, die von allen sehr gut aufgenommen wurden - mit Anfragen für weitere Sessions, damit mehr Leute daran teilnehmen können!
Der gesamte Prozess des Kennenlernens von subject:RESOUL und der Arbeitsweise verlief sehr reibungslos. Es gab ein offenes Ohr für unsere Anliegen und Ideen und das Training war sehr auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Ich kann subject:RESOUL nur empfehlen und freue mich schon auf zukünftige Schulungen mit ihnen!
Natália Cortez do Prado
Learning and Development Manager
Babbel GmbH

An zwei intensiven Tagen haben wir gemeinsam mit subject:RESOUL ein klares Ziel verfolgt und erreicht: unsere Unternehmenswerte zu hinterfragen und zu überarbeiten. Die Sessions waren ehrlich, herausfordernd und spaßig. Von den Hausaufgaben vorab bis hin zu den kreativen Methoden in wechselnden Gruppen war alles optimal durchdacht. Danke – auch dafür, dass wir immer wieder auf Spur gebracht wurden, wenn wir uns im Klein-Klein verlieren wollten.
Oliver Mackprang
CEO
MILES Mobility GmbH
Weitere Leistungsfelder
-
Wir helfen Führungskräften, Leadership bewusst zu leben – mit Klarheit, Reflexion und Wachstum in Rollen, Beziehungen und Verantwortung. -
Teamentwicklung
Gemeinsam mit euch machen wir Teamentwicklung zum lebendigen Prozess: mehr Vertrauen, weniger Reibung, echte Wirksamkeit.Mehr erfahren -
Coaching
Coaching bei uns bedeutet reflektieren, Muster verstehen und echte Entwicklung — als Katalysator für Veränderung in dir, in deinen Teams und in deiner Organisation.Mehr erfahren
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