Miriam Epple

 
 

Um die Seelen der Menschen, das, was sie wirklich denken und fühlen, wieder in die Organisation einzubetten, ist ein Prozess nötig. 

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Kulturell sind wir in unserer Gesellschaft wettbewerbsorientiert sozialisiert. Wer lauter, schneller, durchsetzungs-fähiger ist, wird Erfolg haben. In Meetings und dort, wo es darum geht, Entscheidungen zu treffen, wirken diejenigen überzeugend, die klar und eindeutig wissen, wo es langgeht.

Dabei müsste diese einseitige Art der Lösung in unserer komplexen Welt doch längst „evolutionär überholt“ sein. Denn sie übersieht all das, was zwischen den Zeilen passiert. Die Emotionen, die beteiligt sind. Die konstruktiven Stimmen all derer, die etwas beizutragen hätten aber nicht so laut sind. Das sowohl-als-auch statt entweder-oder. All die Zwischenräume und Zwischentöne, die Entscheidungen viel besser und nachhaltiger machen und viele Perspektiven integriert.

Die innewohnenden Werte der eigenen Organisation zu reflektieren, wohlwollend und auch kritisch zu hinter-fragen und sie zusammen neu zu definieren, braucht intensive Begleitung. Um die Seelen der Menschen, das, was sie wirklich denken und fühlen, wieder in die Organisation einzubetten, ist ein Prozess nötig. Dafür braucht es Langsamkeit, achtsam gehaltene Räume, aber auch Klarheit, Dranbleiben und immer wieder durchatmen.

Diese Räume zu gestalten, in denen sich das entfalten kann, was das Ganze einen Schritt weiterbringt, das ist mein Beitrag.


Erfahrung
Seit mehr als 10 Jahren bin ich mit Menschen und ihren Organisationen unterwegs. Erst bei einer etablierten Beratung, dann als Führungskraft im Online-Handel und seit 2014 bin ich selbstständige Beraterin und Teil des Netzwerks.

Ausbildung
Diplom-Psychologin, Zusatzfach Betriebswirtschaftslehre, Eignungsdiagnostikerin nach DIN 33430, dreijährige Coachingausbildung zur prozessorientierten Moderatorin für Einzel- und Gruppenbegleitungen, diplomierte soziokratische Gesprächsleiterin, in Ausbildung zur soziokratischen Expertin.